Zwei „intelligente“ Bausteine für unsere Lego-Mindstorm-AG

Haslach (stö). Das Haslacher Bildungszentrum hat ein MINT-Profil, was für Mathematik, Informationstechnik, Naturwissenschaft und Technik steht. Deshalb wird beispielsweise in der Robotik-AG mit Lehrer Patrick Hummel das Bauen, Programmieren und Steuern von Lego-Mindstorms erlernt und erfolgreich an entsprechenden Wettbewerben teilgenommen. Durch den  Förderverein des Bildungszentrums wird das jährlich benötigte, neue Spielfeld für den Wettbewerb mit knapp 300 Euro bezahlt. Jetzt überreichte Vorsitzender Ralf Rösch zusätzlich zwei „intelligente“ Bausteine samt Akkus im Wert von 600 Euro. Gerade im Wettbewerb sei es wichtig, dass die Roboter konstant mit Energie versorgt werden, wenn sie beispielsweise die vorgegebene Strecke ruhig fahren oder geforderte Bewegungen korrekt ausführen müssten, erklärten Schüler die Notwendigkeit der Anschaffung. „In diesem Schuljahr haben sich 15 Schüler und eine Schülerin für die AG angemeldet“, erklärte der Lehrer auf Nachfrage. Diese würden sich seit Schuljahresbeginn einarbeiten und entweder eigene Projekte umsetzen, oder sich an die vorgegebenen Modelle der Lego-App halten, wie Sechstklässler Jan informierte. Im Januar wird es dann den nächsten Wettbewerb in Offenburg geben, an dem sich Schüler des Haslacher Bildungszentrums beteiligen werden. „Die Mannschaft des Bildungszentrums hat im Januar bei der First-Lego-League an der Offenburger Hochschule ja wieder einen tollen Platz belegt“, lobte Schulleiter Christof Terglane und freute sich über die Unterstützung durch den Förderverein. Gleichzeitig verwies er auf Überlegungen, bereits in der Grundschule mit einer vereinfachten Lego-Mindstorm-Version anzufangen, um die Schülerinnen und Schüler früh an die Thematik heranzuführen. Nachdem die Robotik-AG am Projekt „KooBo“ - der kooperativen Berufsorientierung des Kultusministeriums – beteiligt ist, wird sie von Sozialarbeiterin Melanie Kwiatkowski vom Offenburger Jugenddorf begleitet. Das Jugenddorf ist Bildungsträger für das vom europäischen Sozialfonds und der Regionaldirektion Baden-Württemberg geförderten „KooBo“. „Um den Kindern zu zeigen, wo bei der industriellen Fertigung Roboter eingesetzt werden und welche Ausbildungsberufe es in diesem Bereich gibt, haben wir Mitte März das Daimler-Benz-Werk in Rastatt besucht“, erzählt Patrick Hummel. Die Fertigungsstraße sei nachhaltig beeindruckend gewesen.

Vielen Dank an die Autorin Frau Christine Störr.

Bild: Die Robotik-AG wird vom Förderverein des Bildungszentrums unterstützt, (hinten v.l) Lehrer Patrick Hummel, Förderverein-Vorsitzender Ralf Rösch, Schulleiter Christof Terglane, Konrektorin Katrin Knapp (Grundschule) und Sozialarbeiterin Melanie Kwiatkowski freuen sich mit 15 Schülern und einer Schülerin auf künftige Erfolge

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