Robotik-AG bei Daimler Mercedes-Benz

Am 21.03.2019 besuchten 12 Schüler der Robotik-AG des Heinrich-Hansjakob-Bildungszentrums Haslach das Daimler Mercedes-Benz Werk in Rastatt.

Hintergrund für den Besuch war die Teilnahme der AG am KooBO digital-Projekt (Kooperative Berufsorientierung) des Kultusministeriums, gefördert vom Europäischen Sozialfonds und der Regionaldirektion Baden-Württemberg. Das CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschland) Südbaden aus Offenburg führt das Projekt als Bildungsträger an der Schule durch.

Im Rahmen dieses Projekts sollen Schüler*innen neben dem Programmieren und  Bauen des LEGO Mindstorms EV3 auch über den Einsatz von Industrierobotern in der Fertigung und über Ausbildungs- und Studienberufe im Bereich Digitalisierung/IT informiert werden.

In Begleitung ihres AG-Lehrers Herr Hummel und der CJD-Mitarbeiterin Frau Kwiatkowski nahmen die Schüler an einer Werksbesichtigung durch die Automobilfertigung von Mercedes-Benz teil.

Die Firma Daimler Mercedes-Benz produziert auf einer Fläche von 147 Hektar (200 Fußballfelder) die A- und B-Klasse und den kompakten SUV GLA.

Rund 300.000 Kompaktfahrzeuge verlassen mittlerweile jährlich die Rastatter Bänder.

Das Interesse der Schüler galt während der Führung jedoch nicht vorrangig den 6500 Mitarbeiter*innen im Werk, sondern den knapp 1400 orangen Industrierobotern der Firma KUKA, die hier unermüdlich an der Fahrzeugherstellung beteiligt sind.

Nach einem kurzen Image-Film zu den Leitgedanken der Firma ging es mit dem Bus zur ersten Werkshalle, wo der Karosserierohbau stattfindet.

Der Betrieb im Rohbau ist weitestgehend  automatisiert, nur wenige Mitarbeiter*innen waren in der riesigen Halle zu finden. Dafür war es den Schülern möglich, 1200 KUKA-Roboter bei ihrer unermüdlichen  Arbeit zuzusehen: diese fügen mit chirurgischer Präzession Fahrzeugteile zusammen, schweißen, falzen, prägen, schrauben und kontrollieren mittels Lasertechnik die Arbeit ihrer mechanischen Kollegen.

Die abgehakten, aber durchaus rhythmisch ausgeführten, immer gleichen Bewegungen der Industrieroboter gleichen einem „einstudiertem Breakdance-Ballett“ und waren ziemlich beeindruckend für Schüler und Begleiter.

In der zweiten Halle fand die Endmontage statt. Hier waren hauptsächlich „menschliche“ Mitarbeiter*innen mit der finalen Zusammensetzung der Autoteile beschäftigt.

Während der Führung erhielten wir viele Informationen zu den Arbeitsabläufen, aber auch über die Auswahl der möglichen Ausbildungs- und Studienangebote im Werk.

Den Schülern und ihren Begleitern hat die Teilnahme an der Werksführung viel Freude bereitet. Vielen Dank an die Firma Daimler Mercedes-Benz!

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